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Europaweit, eine Nummer: 112 und Rauchmelder retten Leben!!!!
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Zentrale Vorsorgemaßnahmen bei einem Stromausfall
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Übungseinsatz mit der Feuerwehr Freudenberg am Main


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Europaweit eine Nummer: 112 und Rauchmelder retten Leben, auch bei uns im Main-Taunus-Kreis
Zwei Aktionstage im Februar, eine klare Botschaft: Frühzeitige Warnung und richtiges Verhalten im Brandfall retten Leben. Am 11. Februar rückt der Europäische Tag des Notrufs die europaweit gültige Notrufnummer 112 in den Fokus. Am Freitag, 13. Februar, folgt der Rauchmeldertag. Beide Tage verdeutlichen, wie eng technische Vorsorge und menschliches Handeln zusammenwirken müssen – auch ganz konkret im Main-Taunus-Kreis.
Der Deutscher Feuerwehrverband weist darauf hin, dass bei Bränden nicht das Feuer selbst die größte Gefahr darstellt, sondern der Rauch. Bereits wenige Atemzüge giftigen Brandrauchs können tödlich sein. Wenn ein Rauchmelder Alarm schlägt, bleiben oft nur rund 120 Sekunden, um richtig zu reagieren. Entscheidend ist dann, Ruhe zu bewahren, keine riskanten Löschversuche zu unternehmen und sich selbst nicht in zusätzliche Gefahr zu bringen.
Die Feuerwehren informieren über das richtige Verhalten, wenn ein Rauchmelder bei einem Brand Alarm schlägt:
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Ruhe bewahren!
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Mobiltelefon mitnehmen
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Rettungsweg prüfen: Ist der Fluchtweg verraucht? Dann nicht hinauslaufen, sondern Tür schließen, die Feuerwehr unter 112 anrufen und an Fenster/Balkon bemerkbar machen.
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Ist der Fluchtweg frei: Zimmer- bzw. Wohnungstür hinter sich schließen und über das Treppenhaus ins Freie flüchten – dabei niemals den Aufzug nutzen.
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Weitere Personen warnen, die den Alarm nicht mitbekommen haben.
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Über den kostenlosen Notruf 112 die Einsatzkräfte alarmieren, sobald man in Sicherheit ist.
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Besonders wichtig: Keine riskanten Löschversuche und keine Rückkehr in die Wohnung, um Tiere oder Wertgegenstände zu holen!
Im Main-Taunus-Kreis laufen Notrufe über die Zentrale Leitstelle Main-Taunus in Hofheim am Taunus auf. Sie nimmt alle Notrufe über die 112 für Feuerwehr und Rettungsdienst sowie Hilfeersuchen und Krankentransporte entgegen und koordiniert in kürzester Zeit die erforderlichen Maßnahmen. Besetzt ist die Leitstelle mit besonders ausgebildeten Einsatzsachbearbeiterinnen und Einsatzsachbearbeitern, die sowohl über eine Feuerwehrausbildung als auch über eine rettungsdienstliche Qualifikation und umfangreiche Einsatzerfahrung verfügen.
Sobald der Notruf eingeht, werden die Einsatzkräfte alarmiert: Rund 1.600 ehrenamtliche Feuerwehrfrauen und -männer engagieren sich in 35 Feuerwehren der 12 Städte und Gemeinden im Main-Taunus-Kreis. Sie rücken aus, um Brände zu bekämpfen, Menschen zu retten und technische Hilfe zu leisten oft innerhalb weniger Minuten nach Eingang des Notrufs.
Quelle: Kreisfeuerwehrverband Main-Taunus e.V.
Vorsorge schafft Sicherheit auch bei einem Stromausfall!
Ein derzeitiger Stromausfall in Berlin führt eindrucksvoll vor Augen, wie verwundbar unser Alltag ist. Ausgelöst durch einen Brand in einer Verteilerstation sind zehntausende Haushalte aktuell ohne Elektrizität. Die Folgen gehen dabei weit über dunkle Wohnungen hinaus: Heizungssysteme, Mobilfunknetze, Internetverbindungen, Geldautomaten und weitere Teile der technischen Infrastruktur sind ebenfalls eingeschränkt oder außer Betrieb.
Solche Vorfälle zeigen deutlich, welche zentrale Rolle die Stromversorgung als kritische Infrastruktur spielt. Kommt es hier zu Ausfällen, hat das unmittelbare Auswirkungen auf zahlreiche weitere Lebens und Versorgungsbereiche.
Das Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe (BBK) empfiehlt, sich auf einen mehrtägigen Stromausfall und andere Krisenszenarien vorzubereiten.
Mit einfachen Maßnahmen lassen sich Risiken reduzieren und Belastungen deutlich abmildern für sich selbst, die Familie und das Umfeld.
Vorsorgemaßnahmen bei Stromausfall
Lebensmittel- und Getränkevorrat
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Trinkwasser: mindestens 2–3 Liter pro Person und Tag
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Haltbare Lebensmittel (z. B. Konserven, Nudeln, Reis, Müsliriegel)
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Lebensmittel, die ohne Kochen verzehrt werden können
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Manuelle Dosenöffner nicht vergessen
Energie & Kommunikation
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Geladene Mobiltelefone und Powerbanks
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Batterien bzw. Akkus in Reserve
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Batteriebetriebenes oder Kurbel-Radio
Licht & Sicherheit
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Taschenlampen, LED-Leuchten
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Kerzen nur mit Vorsicht und nie unbeaufsichtigt
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Rauchmelder und CO-Melder funktionsfähig halten
Bargeld
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EC- und Kreditkartenzahlung funktioniert oft nicht
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Kleiner Bargeldbetrag für den Alltag sinnvoll
Notfallausstattung
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Erste-Hilfe-Set
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Persönliche Medikamente
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Warme Kleidung und Decken (insbesondere im Winter)
Verhalten bei Stromausfall
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Ruhe bewahren und offizielle Informationen nutzen
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Elektrische Geräte ausschalten, um Schäden beim Wiederhochfahren zu vermeiden
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Nachbarn unterstützen – insbesondere ältere oder hilfsbedürftige Personen
Übungseinsatz mit der FFW Freudenberg am Main
Am vergangenen Freitag, den 5. September durften wir gemeinsam mit der Freiwilligen Feuerwehr Kelkheim Eppenhain e.V., die zu diesem Zeitpunkt auf dem Campingplatz in Freudenberg am Main zu Gast war, eine spannende Übung durchführen.
Gemeinsam übten wir einen Löschangriff auf der Burg Freudenberg eine besondere Kulisse, die uns sowohl taktisch als auch logistisch gefordert hat. 💪
Die Zusammenarbeit lief absolut reibungslos und war von Teamgeist, Engagement und guter Laune geprägt. Genau so stellen wir uns kameradschaftliche Zusammenarbeit unter Feuerwehren vor! 🚨🤝
Zum Abschluss ließen wir den Abend bei leckeren Würstchen vom Grill und vielen guten Gesprächen gemütlich ausklingen.
Ein herzliches Dankeschön an unsere Kameradinnen und Kameraden aus Freudenberg, wir freuen uns sehr auf ein baldiges Wiedersehen!